unsere Ballone

Happy Birthday Ballon

Ballon Frieden GmbH
Hummelbergstr.4
CH-9216 Hohentannen
Telefon: +41 79 696 29 35
E-Mail: info [at] ballonfrieden.ch
Web: www.ballonfrieden.ch

 

elag

ELAG ast GmbH
Neuhof 7
CH-3422 Kirchberg
Telefon: +41 34 423 70 30
Fax: +41 34 422 26 25
E-Mail: gastro [at] elag.ch
Web: www.elagpochetta.com

MM-Technics

MEYER-MAYOR AG
Ballonstoffhersteller
Toggenburgerstrasse 13
CH-9652 Neu St.Johann
Telefon: + 41 071 995 60 11
Fax: + 41 071 995 60 15
E-Mail: info [at] meyer-mayor.ch
Web: www.meyer-mayor.ch

 

 

 

Osterdistanzfahrt Gasballon 2014

Die Wettervorhersage für Ostern war nicht einfach. Ein Höhentief bahnte sich an und das sorgt immer für Überraschungen. So waren denn auch die Prognosen täglich etwas anders. Deshalb waren wir froh, mit Daniel Gerstgrasser einen Meteo Profi als unterstützung für unser vorhaben an Bord zu haben. Roman Hugi wird in diesem Jahr mit mir am Gordon Bennett Rennen starten, da Pascal Witprächtiger ein Jahr Pause einlegt, um Tanja mit dem jüngsten Familien Zuwachs nicht alleine lassen zu müssen. Roman hat seit einem Jahr die Lizenz zum Gasballonfahren, war aber noch nie länger als eine Nacht im Weidenkorb. Grund genug, über Ostern eine längere Fahrt zu planen. Uns standen mehrere Startplätze in Deutschland zur Verfügung, ideale Verhältnisse also um sich dem Wetter anpassen zu können. Nur eben dieses Wetter war schwer einzuschätzen und wir mussten bis Mittwoch Abend mit dem Entscheid, welcher Platz der Richtige ist, zuwarten.

Wettervorhersage für Freitag morgen 0 Uhr

Wie auf dieser Vorhersage zu sehen ist, wird am Freitag von Norden her Regen nach Süden ziehen. Die Startplätze im Norden waren somit für unsere Fahrt keine Option.

Trajektorien Do Abend Burgkirchen

Rot 500 m.ü.M, Blau 1000 m.ü.M, Grün 1500 m.ü.M

Eine Berechnung unserer Fahrt ab dem Startplatz Burgkirchen 100km östlich von München ergab eine Fahrt Richtung Tschechien und somit weg vom Einfluss des Höhentiefs. Wie uns Daniel Gerstgrasser am Mittwoch bestätigen konnte, zeigten die Wettermodelle, dass das Höhentief über Tschechien stehenbleiben und sich nach Westen zurückziehen würde.

Trajektorien Freitag

Rot 2000 m.ü.M, Blau 2500 m.ü.M, Grün 3000 m.ü.M

Ein Aufstieg am Freitag Mittag im Süden von Tschechien sollte dann eine Drehung um das Tief nach Norden bringen. Mit etwas Glück und Goodwill von Petrus würde das ganze im Trockenen stattfinden. Aber auch ein paar Tropfen Regen sind für den Gasballon kein Problem, solange es sich nicht um Gewitter handelt und das war in keinen Wetter Modellen drin. 

Aufrüsten

Unser Vorhaben konnte starten und so trafen wir mit etwas Gründonnerstag Verkehrsverzögerung in Burgkirchen ein. Unser Ballon wurde unter Mithilfe von Georg Sellmaier zügig aufgerüstet und stand bald bereit. Kurz vor 19 Uhr ging es los und wir stiegen in den kühlen Abend mit herrlicher Sicht in die Österreicher Alpen. 

immer wieder schön im Weidenkorb

Gibt es etwas faszinierenderes als im offenen Weidenkorb völlig Geräuschlos über unsere schöne Natur zu gleiten?

Sonnenaufgang

Die erste Nacht verging schnell und unser Track folgte ziemlich genau der vorherberechneten Fahrtroute. Einen faszinierenden Sonnenaufgang konnten wir bereits über Tschechien geniessen. Ein erstes Wolkenband ging über uns hinweg und machte der Sonne wieder Platz.

Regen Radar

Auf dem Regenradar sieht man schön, wie wir uns vor der Regenzone befinden. Unsere Fahrt ging dann immer mehr nach Nordosten entlang der Schlechtwetterzone. Auch die Wolken hatten eine klare Begrenzung entlang der Regenzone, sodass wir meist mit Sonnenschein unterwegs waren.

in Polen

Genau wie vorhergesagt, brachte uns der Aufstieg um den Mittag mit zunehmenden Höhenwinden bis 3800 m.ü.M Richtung Polen. Hier ein typisches Polnisches Dorf der Strasse entlang gebaut und jeder hat einen Garten für die Selbstversorgung.

Nachtschwärmer

Immer wieder faszinierend sind grössere Orte und Städte in der Nacht. Das Lichtermeer entschädigt für manch schlaflose Stunden. Gegen 22 Uhr mussten wir uns entscheiden nach Skandinavien, oder etwas tiefer nach Deutschland weiterzufahren. Die Kälte auf 3 - 4000 m.ü.M ( ca -10°C) und die resultierende lange Rückreise führten zu unserem Entscheid abzusteigen und nach Nordwesten weiterzufahren. Berlin konnten wir so problemlos südlich liegen lassen.

Sonnenaufgang

Am Morgen bildete sich eine ausgedehnte Nebeldecke kurz über dem Boden. Wir liessen unseren MM-Technics Gasballon bis auf die Obergrenze des Nebels sinken um die Geschwindigkeit zu testen.

kurz über dem Nebel

Mit 30 km/h war es immer noch recht flott und das nur 300 m über Grund. Jris und Helen hatten wir schon um 6 Uhr am Morgen in die Landegegend geleitet, was uns schlussendlich sehr geholfen hat.

nach der Landung

Dank den Angaben unserer Bodencrew konnten wir die Nebeldecke ohne Risiko in einer Lücke durchstossen und sanft auf einer idealen Landewiese aufsetzen.

die Piloten

Wir sind gerüstet und freuen uns auf das Gordon Bennett Rennen 2014 in Vichy Frankreich.

Herzlichen Dank an Daniel Gerstgrasser für die Meteorologische Betreuung und unseren lieben Partnerinnen für die perfekte Betreuung und Abholung am Boden. 

Track